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Das Umweltprojekt in San Marcos

Aufgrund der guten Erfahrungen und der vielen Erfolge im Wiederaufforstungs-projekt, das in den Jahren 2013 bis 2016 in San Marcos im Rahmen der Städtepartner-schaft ausgeführt wurde, haben wir uns entschieden, die besonders erfolgreichen und besonders notwendigen Projektteile weiterzuführen; weitere Aspekte, die teilweise neu für uns sind, wurden hinzugefügt. Ein weiteres Argument für die Weiterführung ist, dass vier Jahre keine ausreichend lange Zeit sind, um ökologische Massnahmen umzusetzen oder gar menschliche Verhaltensweisen und Gewohnheiten zu ändern.

Finanziert wird das Vorhaben zum einen durch unsere Stadtverwaltung: Jena hat im Jahr 2016 den Wettbewerb "Klimaaktive Kommune" des Deutschen Institutes für Urbanistik gewonnen. Auf Anregung unseres damaligen Oberbürgermeisters Dr. A. Schröter wurde beschlossen, dass ein Teil des Preisgeldes (10.000,00 Euro) in dieses ökologische Projekt geht. 
Bericht über die Verwendung dieses Geldes.

Zum anderen hoffen wir, dass Sie, unsere Spender, die uns in den vergangenen Jahren bei Umweltprojekten unterstützt und für unsere Aktivitäten gespendet haben, auch dieses Vorhaben fördern werden.
Dazu erbitten wir Spenden auf unser Konto: DE 96 830 530 300 000 030 600 Sparkasse Jena BIC: HELADEF1JEN

In den Jahren 2017 bis 2020 verfolgt das Umweltprojekt diese Ziele:
- Installation von verbesserten Herden
- Bau von Abwasserfiltern
- Bau von ökologischen Toiletten
- verbesserte Müllerfassung
- Herstellung von Biokompost
- Installation von Agroforstsystemen
- Propagierung von Ökotourismus
- Informations- und Bildungsarbeit

Bericht über das Umweltprojekt im Jahr 2018
Bericht über das Umweltprojekt im Jahr 2019

Die Mehrzahl der Aktivitäten findet dabei im sog. „Goldenen Dreieck“ von San Marcos statt. Es handelt sich dabei um zwischen dem Stadtkern und der ländlichen Zone gelegene Stadtviertel, die in den vergangenen Jahrzehnten vom Kaffeeanbau geprägt waren. Heute werden sie für verschiedene Zwecke genutzt, auch landwirt-schaftlich. 

Die Region ist wichtig als Trinkwasserreservoir für San Marcos und die benachbarten Städte. Umso notwendiger ist es, hier eine nachhaltige Bodennutzung zu etablieren und die Landschaft widerstandsfähig gegen negative Auswirkungen des Klimawandels zu machen.
Unter den Bedingungen eines Entwicklungslandes ist es wichtig, dass in diesem wie in anderen Umweltprojekten die ökologischen Aktivitäten mit einer wirtschaftlichen Nutzung verbunden werden: Es werden keine Naturschutzgebiete geschaffen, die kein Mensch betreten darf, sondern nachhaltige Ökosysteme, die den Begünstigten einen Einkommenszuwachs oder geringere Haushaltsausgaben ermöglichen.