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Den „weltwärts“ – Freiwilligendienst verstehen wir als einen Lerndienst, der jungen Menschen einen Einblick in globale und entwicklungspolitische Zusammenhänge ermöglicht und sie dazu anregt, sich auch über den Dienst hinaus kritisch mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Im Rahmen des Programmes erhalten die Freiwilligen die Möglichkeit, sich persönlich und sprachlich weiterzuentwickeln sowie interkulturelle Kompetenzen zu erwerben und auszubauen.

Während ihrer Arbeit sollen die Freiwilligen im Rahmen ihrer Fähigkeiten bestmöglich die Mitarbeiter_innen in der Einsatzstelle unterstützen. Jede/r Freiwillige bringt neue Talente und Fähigkeiten ebenso wie seine/ihre Persönlichkeit in die Projektarbeit ein. So stellt die Tätigkeit der Freiwilligen eine Bereicherung sowohl für den Partnerverein im Ausland als auch das Eine-Welt-Haus bei der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit dar.

Beim Partnerverein arbeiten die Freiwilligen unentgeltlich und in Vollzeit.

Das Eine-Welt-Haus e.V. verfolgt mit dem weltwärts-Freiwilligendienst das Ziel, den interkulturellen Austausch und einen entwicklungspolitischen Dialog zwischen den Partnerstädten Jena und San Marcos (Nicaragua) zu fördern und darüber hinaus eine Begegnung zu ermöglichen, von der alle Seiten, also Freiwillige/r, APRODIM und Eine-Welt-Haus e.V., profitieren können. Der Freiwilligendienst ist als Bestandteil des globalen Lernens konzipiert und soll im Konsens mit den Grundsätzen des Vereins einen Beitrag zur globalen Verantwortung leisten. Uns ist wichtig, dass die Freiwilligen sich im Verlauf ihres Dienstes in unseren Partnerverein und das Projekt, in dem sie tätig sind, integrieren. Dadurch entwickeln die Freiwilligen eine Verbundenheit mit dem Land, dem Verein und der Entwicklungszusammenarbeit im Allgemeinen, wodurch wir uns nach ihrer Rückkehr ein aktives Engagement im Eine-Welt-Haus e.V. oder anderen in diesem Bereich tätigen Organisationen und Vereinen erhoffen. Auf diese Weise bringen die Freiwilligen ihre gewonnenen Erfahrungen und die erworbene interkulturelle Kompetenz in die deutsche Gesellschaft ein. Vor diesem Hintergrund verstehen wir die Entsendung von Freiwilligen auch als einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklungspolitik.