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weltwärts

Liebe Interessierte,

seit 2001 entsendet der Eine-Welt-Haus e.V. regelmäßig Freiwillige nach San Marcos in Nicaragua. Bis Januar 2008 mussten die Freiwilligen jedoch ihre Kosten komplett selber tragen. Hier entstanden für einen Freiwilligen, der für ein Jahr nach Nicaragua ging, Kosten von ca. 5.000 €.

Seit dem Jahr 2008 sind wir als offizielle Entsendeorganisation des neuen entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes "weltwärts" des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammen-arbeit (bmz) anerkannt. Jährlich entsenden wir nun bis zu vier Freiwillige nach San Marcos/Nicaragua, die durch das weltwärts-Programm finanziell unterstützt werden.
In den Jahren 2016 und 2017 haben wir erfolgreich den Prozess der Qualitätssicherung durchlaufen.

Insgesamt können wir gemeinsam mit unserer Partnerorganisation APRODIM schon auf circa 45 ehemalige Freiwillige im Alter zwischen 18 und 35 Jahren zurückblicken. Ein Teil von ihnen ist bis heute aktiv im Verein tätig, leitet Projekte oder übernimmt andere Aufgaben.

Die Arbeit mit den Freiwilligen macht uns sehr viel Freude. Junge Menschen können uns neue Wege und Möglichkeiten aufzeigen, Dinge anzupacken. Daher freuen wir uns über jedes ehrliche Interesse und gehen gemeinsam mit euch jedes Jahr motiviert an den Freiwilligendienst heran.

Also, nehmt euch die Zeit und stöbert auf unseren Seiten noch ein wenig.

Viel Spaß und Erfolg

P.S.: Im Rahmen des weltwärts-Programmes bieten wir Gymnasien, Gesamtschulen, Berufsschulen, Universitäten und allen anderen Institutionen, die mit Jugendlichen zwischen 18 und 28 Jahren arbeiten, eine Informationsveranstaltung zum weltwärts-Freiwilligendienst in Nicaragua an. Bei Interesse und zur Terminabsprache steht Ihnen Katharina Kolbow zur Verfügung.

Weltwärts Süd-Nord

Seit 2013 eröffnet die Süd-Nord-Komponente des weltwärts-Programms jungen Menschen aus Entwicklungs- und Schwellenländern die Möglichkeit, sich in Deutschland als Freiwilliger zu engagieren. So wird weltwärts zu einem globalen Lernprogramm, bei dem der interkulturelle Austausch zwischen jungen Menschen aus diesen Ländern und Deutschland möglich wird.

Dank der Unterstützung des BMZ haben alle interessierten Jugendlichen zwischen 18 und 28 Jahren die Möglichkeit, sich für diesen sozialen Dienst zu bewerben. Die Pilotphase der Süd-Nord-Komponente wurde um drei Jahre bis 2019 verlängert.

Dieses Programm ist für uns sehr wichtig, es ist nicht nur eine Möglichkeit, ein neues Land, eine neue Sprache und eine fremde Kultur kennenzulernen, sondern auch im beruflichen Bereich. Gerade uns als Jugendlichen aus einem kleinen, wenig bekannten Land in Mittelamerika bietet sich so die Möglichkeit, Botschafter unseres Landes zu sein und über unsere Kultur, unsere Eigenarten und vor allem über unsere individuellen Kompetenzen zu sprechen.

Es existiert eine große Motivation der Jugendlichen unseres Landes Nicaragua, diese Chance zu erleben, ein Jahr in einem weit entfernten und anderen Land zu leben, obwohl es zweifellos auch eine Herausforderung ist, sich an ein anderes Land, eine andere Sprache und eine andere Kultur anzupassen. Deshalb muss man sich vor und nach der Ankunft in Deutschland vorbereiten - mit dem Ziel, sich in die Umwelt, den Arbeitsplatz, das Wohnen, die Ernährung und alle anderen Dinge einzugewöhnen. 

Eines unserer Ziele ist es, dass unsere Jugendlichen nach Beendigung des Freiwilligendienstes in der BRD die neu gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse in ihrer Entsendeorganisation in Nicaragua weitergeben, um ein besseres Engagement in der gemeinsamen Arbeit der Organisationen des Südens, APRODIM (Verein zur Förderung und integralen Entwicklung der Gemeinden) in San Marcos, Nicaragua und dem Verein im Norden, dem Eine-Welt-Haus in Jena, zu erreichen.

Unter diesem Link finden Sie weitere Informationen über die persönlichen Erfahrungen unserer ehemaligen und aktuellen Freiwilligen.

 

Lisseth Molina, Rosamalia Dávila, Oscar Largaespada, Yaoscar Sánchez, Italo Hernández und Luis López