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Physiotherapie wirkt auch in San Marcos

Eine fachgerechte physiotherapeutische Behandlung ist auch in Nicaragua notwendig – nicht nur für behinderte Kinder und Jugendliche, auch für Erwachsene. Das Land verfügt über gut ausgebildete und motivierte Physiotherapeuten.

Bereits in den vergangenen Jahren konnten wir dazu beitragen, Menschen verschie-denen Alters entsprechend zu helfen und ihnen eine bessere Therapie zu ermög-lichen. So konnten körperlich behinderten Menschen Rollstühle gekauft werden.

Das alles war und ist möglich, weil wir uns vor allem unsere nicaraguanischen Partner sich der Unterstützung von Menschen erfreuen, die mit ihren Spenden und mit ihrer Zuwendung derartige Aktivitäten möglich machen.

Und wir haben noch mehr vor.

 

 

Mario Schmauder (M.), der Projektverantwortliche im Eine-Welt-Haus, mit Arlen und Serguei

Seit vielen Jahren werden behinderte Kinder und Ju-gendliche in der Behinderteneinrichtung unserer Part-nerstadt von einem Psychologen und einer Physio-therapeutin betreut und behandelt. Damit Arlen besser arbeiten kann, konnten mit einer Geburtstagsspende spezielle Behandlungsgeräte angeschafft werden. Aller-dings finden die Behandlungen räumlich beengt statt, da der Raum, in dem die Physiotherapeutin arbeitet, auch für andere Zwecke genutzt werden muss.

Deshalb haben wir, APRODIM und Eine-Welt-Haus, in Abstimmung mit dem Verantwortlichen des Erziehungsministeriums in San Marcos, vor, in einer Baulücke auf dem Gelände des Sonderpädagogischen Zentrums „Roberto José Sequeira“ einen Raum für derartige Behandlungen zu bauen. Durch diesen separaten Physiotherapie-raum wird eine störungsfreie und intensive, professionelle Therapie für die Patienten sichergestellt. Die Physiotherapeutin Arlen Calero hat uns wiederholt berichtet, dass notwendige Behandlungen nicht fachgerecht ausgeführt werden konnten, weil im derzeit benutzten Raum kein ausreichender Platz war oder zeitgleich eine andere Veranstaltung stattfand. Auch scheuen sich viele Jugendliche und Eltern von kleinen Patienten, in Anwesenheit anderer Menschen ihre körperlichen Probleme sichtbar zu machen, Übungen zu erlernen oder sich mit den Therapeuten auszutauschen.


 


 

William Ubau, der lokale Verantwortliche des Erziehungsministeriums (links), und Violeta Machado vor der geplanten Baustelle