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Dilan Leonel Cundano Aguilar

Der Junge wurde im Jahr 2016 geboren. Er ist das zweite Kind eines Ehepaares, das seit mehr als 10 Jahren zusammenlebt.

Er leidet an einer rechtsseitigen Lähmung und an einer Entwicklungsstörung. Die Lähmung betrifft vor allem das Bein und den Fuß, weswegen er Schwierigkeiten beim Stehen und Gehen hat.

April 2019: Der Junge ist für seine Betreuer und Therapeuten eine Freude: er steht unabhängig und geht inzwischen einige Schritte, hat nur gelegentlich Probleme mit dem Gleich-gewicht: nach einer Operation ist er noch ein wenig unsicher. Seine Sprachfähigkeit und sein soziales Verhalten sind gut, er will viel mit anderen Kindern zusammen sein. Er bewegt sich mit einem auf seine Behinderung angepassten Fahrrad durch die Wohnung und kann schon Treppen steigen. Arlen denkt, dass er bald allein rausgehen kann.

Leider stellen die Eltern ihn relativ häufig mit Fernsehen und Handy ruhig.

Juni 2019: Nach der Operation am Fuß wird mit Dilan Gehen und Treppensteigen geübt. Das Ziel besteht weiterhin darin, seine Mobilität zu erhalten, dazu sind derzeit Dehnungs-übungen für die Achillessehnen notwendig.

August 2019: Auch Dilan hat in den vergangenen Wochen während der Regenzeit Infekte durchmachen müssen, die behandelt wurden.

Bei der letzten Konsultation beim Orthopäden wurde empfohlen, dass der Junge Schienen an beiden Beinen nutzt, um die Fehlstellung der Beine zu korrigieren. In zwei Monaten soll der Erfolg kontrolliert und ggf. über eine Operation entschieden werden.

Dilan hat sich enorm weiterentwickelt: Er läuft, indem er sich an Möbeln und der Wand festhält und kann schon einige Schritte ohne Unterstützung gehen, hat dabei aber noch viel Angst.

Auch die Sprachentwicklung ist sehr gut: Er benennt Dinge, die er sieht, und kann von 1 bis 10 zählen. Diese Fortschritte sind vor allem während der Hausbesuche sichtbar; in den Behandlungsstunden im Zentrum für Frühentwicklung ist er noch sehr schüchtern.

Eindrücke von Übungen mit Dilan im August 2019

November und Dezember 2019: Die physiotherapeutische Behandlung von Dilan wird fortgesetzt. Dadurch sollen die Beweglichkeit der Beine verbessert und Fehlstellungen beseitigt werden.

Januar 2020: Dilan entwickelt sich gut und läuft inzwischen schon längere Strecken. Zu Hause klettert er auf Möbel, in der Behinderteneinrichtung spielt er gern auf der Rutsche.


Seine Sprachentwicklung hat sich verbessert und er kann schon viele Gegenstände richtig benennen. Er geht regelmäßig in die Vorschule der Behinderteneinrichtung.

Juli 2020: Dilan hat sich inzwischen so gut entwickelt und seine Behinderung wurde so erfolgreich therapiert, dass er nicht länger regelmäßig durch das Gesundheitsprojekt betreut werden muss. Arlen wird ihn und seine Familie gelegentlich noch besuchen und physiotherapeutisch behandeln.

Während der Corona-Krise ist die Mutter mit Dilan nur noch wenig aus dem Haus gegangen, deswegen wurde sie von Arlen per Whatsapp betreut.

Mit Ihren Spenden und mit Ihrer Begleitung dieses Projektes haben Sie es also möglich gemacht, dass ein nicaraguanisches Kind eine Behandlung bekommen hat, zu dem es andernfalls keinen Zugang gehabt hätte.

Danke!!

Dilan läuft ohne fremde Hilfe und ohne sich festzuhalten durch die Wohnung!!

 

 

 

August 2020: Dilan kann sich inzwischen besser bewegen und spielt mit seinem älteren Bruder Ball, heckt zusammen mit ihm Streiche aus.

Es gibt große Fortschritte: Er spricht flüssiger, fragt viel und macht insgesamt einen lebhaften Eindruck. Das ist ein Ergebnis dessen, dass er in einem harmonischen familiären Umfeld lebt und viel gefördert wird.

Noch sind seine Bewegungen einigermaßen unkoordiniert, weswegen er Schwierig-keiten beim Laufen auf unebenem Gelände hat. Deswegen hat die behandelnde Ärztin bei der letzten Konsultation empfohlen, seine Beugemuskulatur zu stärken und seinen Gleichgewichtssinn zu trainieren.

In diesem Jahr sollte Dilan eigentlich in die Vorschule kommen. Aufgrund der Ein-schränkungen durch die Corona-Pandemie ist das jedoch nicht möglich und seine Eltern sowie der Großvater mütterlicherseits üben mit ihm zu Hause: Infolgedessen kann er inzwischen einige Worte auf Englisch sagen, malt viel und beginnt erste Buchstaben zu schreiben. Eine große Hilfe ist ihm auch sein älterer Bruder, der ihm ein Vorbild ist und ihn beim Lernen unterstützt.

 

November 2020: Der Gesundheitszustand des Jungen ist stabil bis auf eine kürzlich durchgemachte Atem-wegsinfektion.

Dilan ist nicht mehr das weinende und verletzliche Kind, das die Mitarbeiter des Gesundheitsprojektes vor Jahren kennengelernt haben. Heute ist er sehr aktiv, kommunikativ und rastlos, er will seine gesamte Umgebung kennenlernen – vor allem jetzt, wo er besser und ohne Hilfe laufen kann. Zwar hat er noch kleine Probleme bei der Bewegung und Koordination, aber in Zusammenarbeit mit seiner Mutter wird sich das auch bessern. Auf ebenen Flächen läuft er gut und flüssig, beim Klettern und Treppensteigen braucht er noch seine Hände oder die Hilfe seiner Mutter. Daneben hat er noch Probleme mit dem Gleichgewicht.

Seine intellektuelle Entwicklung ist altersgerecht, seine Mutter hat ihm sehr dabei geholfen, Fähigkeiten wie Zählen und Malen zu entwickeln.

Dezember 2020: Wie viele Kinder geht Dilan derzeit nicht in die Schule, da in seiner Familie einige coronabedingte Erkrankungen aufgetreten sind. Da auch die beiden Wirbelstürme im November 2020 erhebliche Auswirkungen auf das tägliche Leben hatten, wurde seine Betreuung nicht in der Behinderteneinrichtung, sondern per Telefon und Whatsapp organisiert.

Der Zustand und die Entwicklung von Dilan sind gleich-bleibend gut.

Er geht derzeit im zweiten Jahr in die Vorschule Maribel Molina.
Dilan läuft allein, rennt und spielt mit anderen Kindern jeden Alters. Er ist sehr expressiv, spricht sehr schnell und flüssig.

Die Physiotherapeutin Arlen betreut und behandelt ihn gelegentlich, um Haltungsstörungen zu korrigieren.

März 2021: Wie viele andere Kinder auch hatte Dilan in den ersten Monaten dieses Jahres grippale Infekte – deswegen und auch zum Schutz der anderen Kinder in seiner Klasse ist er nicht in die Schule gegangen. Die physiotherapeutische Betreuung wurde Ende März wieder aufgenommen.

Der Junge läuft immer sicherer und übt daran, immer längere Strecken zurückzulegen. Arlen macht weiterhin mit ihm Streck- und Dehnungsübungen, seine Fußstellung wird korrigiert. Die Familie unterstützt Dilans Entwicklung bedingungslos. Sein Vater ist Fußballer und so für seinen Sohn ein großes Vorbild und eine Motivation.

In seiner Klasse zeigt er ein sehr gutes Betragen und ein gutes Sozialverhalten. Der Kontakt zu anderen Kindern hilft ihm, seine Feinmotorik zu verbessern.

 

 

Mai 2021: Dilans Gesundheitszustand war in den ver-gangenen Wochen instabil, da er mehrfach Atemwegs-infektionen hatte.

Er bewegt sich weiterhin ohne Schwierigkeiten, spielt mit seinen Freunden und nimmt regelmäßig am Unterricht teil. Da er noch einige Probleme mit der Körperhaltung hat, wird die Behandlung mit dem Vertikalisador weitergeführt.

(Wie man sieht, löst das bei ihm eine totale Begeisterung aus…)

 

Juli 2021: Der Gesundheitszustand des Jungen ist weiterhin stabil. Bei einer kürzlich durchgeführten medizinischen Untersuchung wurde diskutiert, bei Dilan eine chirur-gische Korrektur zu machen, um seine Adduktorenmuskeln zu mobilisieren. Dadurch soll seine Gangfähigkeit weiter verbessert werden.

Der Junge entwickelt sich weiterhin gut und er ist sehr aktiv. Die Projektmitarbeiter be-schreiben es so: "Für dieses Kind gibt es keine Grenzen, trotz der noch bestehenden Einschränkungen!“
Er geht mit Begeisterung in die Schule nimmt dort an allen Aktivitäten teil. Seine Sprache wird zunehmend flüssiger und klar. Bei all dem wird Dilan bedingungslos von seiner Familie unterstützt, sie räumen ihm alle Hindernisse aus dem Weg.

 

September 2021: In den vergangenen Wochen hatte Dilan eine stabile Gesundheit, obwohl in seiner Familie einer Reihe von Atemwegserkrankungen auftrat. Aber dadurch, dass sich alle an die Hygienemaßnahmen halten und Dilan nur sehr selten außer Haus geht, konnte der Junge geschützt werden. Per Whatsapp werden seiner Mutter Anweisungen für Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit seiner Fußgelenke und zur Stärkung der Adduktorenmuskeln gegeben. Im Ergebnis macht er weiter Fortschritte und entwickelt sich altersgerecht. Auch seine Sprachentwicklung ist erfreulich: seine Aussprache wird immer flüssiger und klarer.

Die Gesundheit des Jungen ist weiterhin stabil, es hat in den vergangenen Wochen keine Probleme gegeben.

Aufgrund einer Erkrankung seiner Großeltern (beide sind an Corona erkrankt und im Krankenhaus) kann Dilan derzeit nicht in die Schule gehen und auch nicht zu den physiotherapeutischen Behandlungen kommen. Da sich jedoch seine Eltern intensiv um ihn kümmern und inzwischen auch alle Übungen mit ihm machen können, bedeutet das absolut keinen Rückschritt in seiner Behandlung.

Dilan bewegt sich jetzt ohne Probleme, spielt viel und gern mit seinem großen Bruder. Haben seine Eltern sich früher wegen seiner Behinderungen um ihn gesorgt, so müssen sie sich jetzt eher Gedanken darüber machen, welchen altersgerechten Unsinn er gerade wieder angestellt hat.

Auch seine Sprache ist nunmehr klar und flüssig, manchmal antwortet er sehr verschmitzt und mit Humor. Da seine Mutter Englischlehrerin ist, beginnt er von ihr schon einfache Worte zu lernen.

Der Gesundheitszustand des Jungen ist normal ohne Krisen. Er ist nur sehr traurig, weil kürzlich sein Großvater mütterlicherseits verstorben ist. Er fehlt ihm sehr, auch in den letzten Wochen vor seinem Tod konnten sie nicht miteinander spielen oder spazieren gehen.

Wegen dieser Probleme hat Dylan ein paar Tage in der Schule gefehlt, jetzt nimmt er aber wieder am Unterricht teil regelmäßig teil. In der Klasse ist er aufmerksam und aktiv, er hat sich gut in das Schülerkollektiv eingegliedert. Er spielt und arbeitet viel mit Ihnen, was seine Feinmotorik und Sprache weiter verbessert.

In der Entwicklung seiner Motorik hat er weitere Erfolge gemacht. Er läuft zwar noch nicht normal und flüssig, kann aber schon längere Strecken zurücklegen. Das Ziel der Behandlung besteht darin, seine Beinmuskeln zu stärken und ihre Koordination zu verbessern.

Mai 2022: In den vergangenen Wochen hatte der Junge große Probleme wegen einer Atemwegsinfektion: nach einem schweren grippalen Infekt entwickelte er eine Lungenentzündung und musste für sechs Tage ins Krankenhaus. Infolgedessen hat sich seine Muskelsteifigkeit verstärkt und seine physiotherapeutische Behandlung wurde intensiviert.

Trotz dieser Schwierigkeiten läuft er schon lange Strecken, wobei seine Bewegungen aber noch nicht vollständig flüssig sind. Das besorgt seine Eltern, weswegen sie Rat bei einem Orthopäden suchten. Die Feinmotorik ist altersentsprechend gut und seine Aussprache ist klarer als in den vergangenen Monaten.

Dilan geht regelmäßig in die Schule. Hier fügt er sich gut in das Klassenkollektiv ein.

 

 

 

 

 

 

 

                                                                   Juli 2022

Juli 2022: Die Monate Mai bis August, die erste Regenzeit, bringen für viele Kinder und Jugendliche Erkältungskrankheiten mit sich.

Ende Juni nahm Dilan an einem Sportwettbewerb teil, bei dem er eine Medaille gewann.

Der Junge nimmt weiterhin regelmäßig am Unterricht teil und kommt zur physio-therapeutischen Behandlung in die Behinderteneinrichtung. Diese hat weiterhin das Ziel, seine Muskelsteifigkeit zu reduzieren. Dennoch führt er nunmehr das Leben eines fast normalen Kindes, rennt, springt, spielt mit Gleichaltrigen. Seine Aussprache ist wesentlich flüssiger als früher. Seine Mutter - Englischlehrerin - organisiert für ihn und andere Kinder sonnabends einen außerschulischen Sprachunterricht.

September 2022: In den vergangenen Wochen hat Dilan oft an Erkältungskrankheiten gelitten, einmal musste er wegen einer Lungenentzündung stationär behandelt werden.

Dennoch macht seine Entwicklung weiterhin erfreuliche Fortschritte: Seine Beweglichkeit ist weiterhin sehr gut, er läuft, rennt springt und spielt wie jedes andere gleichaltrige Kind. Er spricht immer flüssiger.

Bei der physiotherapeutischen Behandlung hat Arlen festgestellt, dass Dylan noch eine leichte Fehlstellung des linken Fußes hat. Deswegen wird er weiterhin physio-therapeutisch behandelt, auch Zuhause von seiner Mutter.

 

Dezember 2022: Der Junge leidet noch immer an Atemwegserkrankungen, obwohl die Eltern ihn so gut es geht zu schützen versuchen. Glücklicherweise sind diese Erkrankungen jedoch nicht schwer.

Dilan hat im November 2022 das dritte Jahr der Vor-schule beendet und die Mutter hat ihn in einer regulären Grundschule angemeldet. Dort sind die Klassen nicht allzu groß, so dass einer adäquate Erziehung und Betreuung gewährleistet sind.

Eine kürzlich durchgeführte Untersuchung durch eine Ärztin für Physiotherapie hat ergeben, dass der Junge aufgrund der erlittenen neurologischen Schädigungen einen ständigen Spasmus im linken Bein hat. Deswegen läuft er meist auf den Zehen. Seine physiothera-peutische Behandlung wird fortgesetzt mit dem Ziel, diese Fehlstellung zu korrigieren.
Abgesehen davon läuft rennt und springt Dilan wie andere Kinder seines Alters. Seine Sprachbeherrschung hat sich weitgehend normalisiert. Als großer Fan hat der Junge in den Monaten November und Dezember die Fußballweltmeisterschaft intensiv verfolgt und kann die die schönsten Tore nachstellen.

Februar 2023:

Der Junge wurde am 28. Februar in das Regionale Kran-kenhaus von Jinotepe aufgenommen. Dort wurde er an der Achillessehne operiert, um den Spitzfuß zu korrigie-ren. Dadurch sollen seine Beweglichkeit und das Gleichgewicht verbessert werden.
Dilan geht inzwischen in die erste Klasse der Grundschule. Dort hat er sich sehr gut in seine Klasse integriert, die Lehrerin kümmert sich gut um ihn.

Die physiotherapeutische Behandlung wird fortgesetzt, um seine Feinmotorik zu verbessern. Das Sprech-vermögen und die kognitiven Fähigkeiten sind normal.

 

 

 

 

 

Mai 2023: Übungen am Barren und Elektrostimulation zur Kräftigung der Beinmuskulatur

Am 22. März 2023 wurden bei Dilan die Nähte und der Gips entfernt. Der Orthopäde empfahl einen schnellen Beginn rehabilitativer Übungen. Diese Behandlung wurde gleich nach Ostern mit dem Ziel eingeleitet, die Durchblutung und die Sensibilität in beiden Beinen zu verbessern. Das war anfangs für den Jungen ziemlich anstrengend und er fühlte sich unsicher. Da Dilan jedoch ein großes Selbstvertrauen hat und von seiner Mutter liebevoll unterstützt wird, hoffen alle Beteiligten auf weitere schnelle Fortschritte.

Wegen der medizinischen Behandlung konnte der Junge nicht in die Schule gehen. Seine Klassenlehrerin schickt ihm den Unterrichtstoff und Hausaufgaben, die er gemeinsam mit seinen Eltern bearbeitet.

Juni 2023:

In der zweiten Hälfte dieses Monats musste der Junge für sechs Tage ins Krankenhaus, wo er wegen einer Verdauungsstörung behandelt wurde.
Daneben wird seine physiotherapeutische Behandlung mit dem Ziel fortgesetzt, die Beweglichkeit seiner Beine und so auch sein Selbstvertrauen zu verbessern. Auf Empfehlung des Orthopäden erhält er Umschläge mit dem Medikament Elongal. Das soll die Muskeln entspannend und so das bipedale Laufen verbessern. Dank der Operation und dieser Therapie kann er jetzt längere Strecken zurücklegen.

August 2023:

Leider konnte trotz verschiedener therapeutischer Ansätze die Verdauungsstörung von Dilan noch nicht beseitigt werden. Das beeinträchtigt ihn in seinem täglichen Leben: er hat an Gewicht verloren. Das hat auch Auswirkungen auf die Familie, denn seine Mutter ist ob dieser Erkrankung sehr besorgt und hat ihr Arbeitsverhältnis gekündigt, um sich intensiver um ihren Sohn kümmern zu können.

Die Beeinträchtigungen des Allgemeinzustandes von Dilan haben Folgen für seine Beweglichkeit. So hat sich die Fehlstellung seines linken Beines verstärkt, so dass seine physiotherapeutische Behandlung intensiviert werden musste. Demzufolge nahmen seine Gleichgewichtsstörungen und seine Gangunsicherheiten ein wenig zu.

Trotz allem nimmt der Junge wieder am Unterricht teil, zeitweise begleitet seine Mutter ihn in die Schule.

Oktober 2023: Der Gesundheitszustand von Dilan ist unverändert gut und stabil. Er geht regelmäßig in die Schule und nimmt dort an allen Aktivitäten teil.

Auch zu Hause bewegt sich der Junge normal und unabhängig, er macht seine Schul-arbeiten und seine Mutter überträgt ihm Stück für Stück mehr Aufgaben im Haushalt. Das alles erledigt er ohne Probleme. Seine Aussprache ist deutlich flüssiger als in den vorherigen Monaten.

Die physiotherapeutische Behandlung hat das Ziel, seine Körperhaltung weiter zu verbessern und den Muskeltonus zu stärken. Denn er hat beim Laufen noch Probleme; er richtet sich dabei nicht vollständig auf. Das ist nach Einschätzung des Orthopäden auf neurologische Schäden zurückzuführen.