San Jena macht munter – und klug!!

Wir haben in Jena einen Städtepartnerschaftskaffee als sichtbares Zeichen unserer Beziehung zu San Marcos eingeführt, und auch um mit dem Verkaufserlös soziale Projekte in Nicaragua zu unterstützen.

Dieses Versprechen haben wir eingelöst und so freuen wir uns, über erste Erfolge berichten zu können:

Der Städtepartnerschaftskaffee San Jena wird seit 2017 verkauft. Wir kooperieren dabei mit der Genossenschaft „Café Chavalo“ in Leipzig.
Wie vereinbart, hat Jens Klein, der Geschäftsführer dieser Genossenschaft, im Februar 2019 für den bis dahin in Jena verkauften Kaffee eine Spende in Höhe von 350,00 Euro an das Eine-Welt-Haus Jena überwiesen. Das entspricht 15 Cent pro Tüte.

Mit diesem Geld konnten zwei Schüler - Franco G. Solis Aguilar und Emily A. Mercado Velasquez – in das Ausbildungsprogramm unseres Partnervereins APRODIM in San Marcos aufgenommen werden. 

Hier finden Sie weitere Informationen zu den beiden Patenkindern.

Wir danken Ihnen allen für die Unterstützung unserer Projekte und Ihren Beitrag zur Verbesserung der Schulbildung in Nicaragua.

Genießen Sie den Kaffee San Jena, bleiben Sie munter und tragen Sie weiterhin dazu bei, nicaraguanische Schüler klüger zu machen.

San Jena wird hier verkauft.

Franco G. Solis Aguilar

Franco Solis im Mai 2019
Franco mit seiner Familie

Franco lebt mit Mutter, Großeltern, einem Onkel und der zweijährigen Schwester in Dulce Nombre, einem Dorf, das ebenfalls in der Trockenzone liegt. Die Mutter ist alleinerziehend, von den Vätern beider Kinder erhält sie keinerlei Unterstützung. Die einzige Hilfe, um die Verpflegung zu sichern, kommt von ihrer Familie und manchmal erhält sie Unterstützung von den Nachbarn. Alle leben von der Feldarbeit, aber das Einkommen ist ungewiss und fällt es manchmal infolge von Missernten ganz aus. Der zwölfjährige Franco ist im 1. Jahr der Oberstufe und ein guter Schüler. Fußballspielen ist sein großes Hobby.

Als im Patenschaftsprojekt im Rahmen einer Reihenuntersuchung der Sehstärken der Kinder festgestellt wurde, dass sowohl Emily als aus Franco eine Brille brauchen, konnte auch dies über den Erlös aus dem Kaffeeverkauf bezahlt werden. Die Brille wurde in der optica popular von San Marcos hergestellt.

Emily A. Mercado Velasquez

Emily Mercado im April 2019
Emily mit ihrem Vater und ihrem kleinen Bruder

Die neunjährige Emily wohnt mit ihren Eltern und dem vierjährigen Bruder César in San Pedro de los Molinas, einem kleinen Dorf, das zur Stadt San Marcos gehört und in der besonders armen Trockenzone liegt. Der Vater arbeitet als Wachmann in Managua, die Mutter ist Hausfrau und kümmert sich um die Kinder. Durch gesundheitliche Probleme ist sie aber sehr eingeschränkt. Die Hütte, in der alle leben, besteht aus Stein und Holz, die Kochstelle im Innenhof ist mit Plastikplanen abgetrennt. Alles ist in schlechtem Zustand und das Geld reicht oft kaum, um die Grundbedürfnisse zu befriedigen. Emily ist ein ganz aktives Kind und lernt gern.

Mit dem Stipendium, das durch den Verkauf von San Jena und die Spende von Café Chavalo möglich wurde, kann ihr Schulbesuch auch für die Zukunft gesichert werden.