weltwärts Süd-Nord

Seit 2013 eröffnet die Süd-Nord-Komponente des weltwärts-Programms jungen Menschen aus Entwicklungs- und Schwellenländern die Möglichkeit, sich in Deutschland als Freiwilliger zu engagieren. So wird weltwärts zu einem globalen Lernprogramm, bei dem der interkulturelle Austausch zwischen jungen Menschen aus diesen Ländern und Deutschland möglich wird.

Dank der Unterstützung des BMZ haben alle interessierten Jugendlichen zwischen 18 und 28 Jahren die Möglichkeit, sich für diesen sozialen Dienst zu bewerben. Die Pilotphase der Süd-Nord-Komponente wurde um drei Jahre bis 2019 verlängert.

Dieses Programm ist für uns sehr wichtig, es ist nicht nur eine Möglichkeit, ein neues Land, eine neue Sprache und eine fremde Kultur kennenzulernen, sondern auch im beruflichen Bereich. Gerade uns als Jugendlichen aus einem kleinen, wenig bekannten Land in Mittelamerika bietet sich so die Möglichkeit, Botschafter unseres Landes zu sein und über unsere Kultur, unsere Eigenarten und vor allem über unsere individuellen Kompetenzen zu sprechen.

Es existiert eine große Motivation der Jugendlichen unseres Landes Nicaragua, diese Chance zu erleben, ein Jahr in einem weit entfernten und anderen Land zu leben, obwohl es zweifellos auch eine Herausforderung ist, sich an ein anderes Land, eine andere Sprache und eine andere Kultur anzupassen. Deshalb muss man sich vor und nach der Ankunft in Deutschland vorbereiten - mit dem Ziel, sich in die Umwelt, den Arbeitsplatz, das Wohnen, die Ernährung und alle anderen Dinge einzugewöhnen. 

Eines unserer Ziele ist es, dass unsere Jugendlichen nach Beendigung des Freiwilligendienstes in der BRD die neu gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse in ihrer Entsendeorganisation in Nicaragua weitergeben, um ein besseres Engagement in der gemeinsamen Arbeit der Organisationen des Südens, APRODIM (Verein zur Förderung und integralen Entwicklung der Gemeinden) in San Marcos, Nicaragua und dem Verein im Norden, dem Eine-Welt-Haus in Jena, zu erreichen.

Unter diesem Link finden Sie weitere Informationen über die persönlichen Erfahrungen unserer ehemaligen und aktuellen Freiwilligen.

 

Lisseth Molina, Rosamalia Dávila, Oscar Largaespada, Yaoscar Sánchez, Italo Hernández und Luis López